Begonnen hatte alles - wie so oft - durch eine Idee und durch einen Zufall. Das war Anfang der 1990-er-Jahre. Und aus diesem Zufall wurde eine Erfolgsgeschichte ohne Gleichen. Auch wenn bis heute keine Pokale, Medaillen, Urkunden o.ä. auf diese Erfolge hinweisen. Bei den Trofaiacher "Eisenwadln" lebt man intensivst die Klubdevise "Erlebnis statt Ergebnis".

1. ASK-Radtour nach Güssing 1991

Die Idee beim ASK Raiffeisen Trofaiach war neben dem Skijak auch alternatives Fitness- und Freizeitprogramm anzubieten. Die Mitgliederzahl hatte sich seit Klubgründung 1984 gewaltig vergrößert und mit ihr auch die Nachfrage nach Erweiterung und Vielfältigkeit des Klubangebots.

 
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Und der Zufall war eine Einladung für den Klub zu einer Radtour im südburgenländischen Strem bei Güssing. Während ein Großteil des Teams gemütlich per Auto anreiste, machten es sich einige „Verrückte“ zur Aufgabe, auch den Weg nach Strem per Fahrrad zurückzulegen … und zwar auf geradestem Wege – das war die Tücke.

 

Zu diesen „Verrückten“ zählten neben Klubgründer Robert Koch auch Obmannstellvertreter Bertl Griesebner, der Exradprofi Harald Reisenzein und die Jungradler Gerhard Ebner und Jürgen Deutschmann. Die kürzeste Strecke war schnell gefunden – sie führte über Bruck und Mixnitz über das „Straßegg“ nach Birkfeld und über Pöllau, Bad Waltersdorf und Güssing ans Ziel. 163 km legten die Radler dabei zurück, mussten 4 Bergwertungen absolvieren und durften sich dann zur wohlverdienten Ruhe am Heuboden des Weinkellers der Fam. Legath betten. Nicht ohne aber vorher den orig. „Uhudler“, den die Schwiegereltern von Obmann Koch selbst kelterten, ausgiebig zu verkosten ... Natürlich wurde das Wochenende zum großen "Kluberlebnis" - der Rest ist "Klubhistorie".

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Diese Tradition der Radtouren wurde in kleineren Distanzen weitergepflegt, vor allem Touren im Südburgenland brachten in der Folge eine Vielzahl von ASK-Mitgliedern ins Südburgenland und zur „Pinkataler Weinstraße“.

"Glocknerkönige" und Steiermarktour

 

1992 brachte außerdem ein „einschneidendes Ereignis“ für die ASK-Radszene. Anlässlich der Wassersporttage in Obervellach im Mölltal kam es während eines Lagerfeuerabends zur folgenschweren Diskussion, ob man es schaffen würde, mit den Fahrrädern die nicht sehr weit entfernte „Großglockner-Hochalpenstraße“ zu bewältigen.

Das Ergebnis war klar: wir schaffen‘s!

So machten sich am nächsten Morgen 4 Skijakfahrer auf, die Strecke ab Heiligenblut in Angriff zu nehmen. Ziel war der höchste Punkt der Route am Hochtor mit 2504 m und in der Euphorie des Events trennte sich die Truppe in Anbetracht des unterschiedlichen Fahrtempos schon früh. Das Ergebnis: während die „Profis“ flott zur „Franz-Josefshöhe“ radelten, kämpften sich Horst Fratzl und Robert Koch mit improvisierter Ausrüstung und Verpflegung in einem Willensakt bis zum Hochtor, wo sie jubelnd eintrafen und vergeblich auf die anderen warteten. Was den stolzen Gefühlen der „Glocknerkönige“ aber keinen Abbruch tat und für entsprechendes Hallo am abendlichen Lagerfeuer sorgte.

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Eine außergewöhnliche Tour führte 1994 durch die östliche Obersteiermark. Von Trofaiach ging es über Bruck ins Mürztal und übers Alpl nach Ratten. Mit dabei bei dieser vor allem ob der widrigen Wetterbedingungen außergewöhnlichen Tour waren neben dem Betreuerteam Bert Griesebner, Gerhard Ebner, Peter Ernst, Horst Fratzl und Robert Koch.

Nach Übernachtung am „Ponyhof“ kämpften sich die Radler über den Pfaffensattel nach Mürzzuschlag, über Mürzsteg und das Niederalpl nach Gußwerk und durchs Salzatal bis Wildalpen. Hier bewirkte heftiger Regen einen Abbruch der Radtour sowie die Übernachtung in Palfau und erzwang die Restreise im Begleitbus.

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Die wachsende Zahl von Radintererssierten hatte auch zur Folge, dass man sich seit dieser Zeit auch zu regelmäßigen wöchentlichen Ausfahrten in der näheren Umgebung traf und sich dieser „Radtreff“ rasch zu einer traditionellen Klubveranstaltung entwickelte. Wie unser Foto beweist, ließen sich die Radsportler auch nicht von widrigen Wetterumständen von ihrem Hobby abhalten.

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