KLUBHEIM

Hier schlägt das wahre Herz des Vereins

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Treffpunkt

 

Seit 1994 steht dem ASK sein eigenes Klubheim dank der großartigen Unterstützung durch die Stadtgemeinde Trofaiach zur Verfügung und seit damals dreht sich ein Großteil des Klubprogramms um die vom Verein mit eigenen Händen geschaffenen Räumlichkeiten in der Waldstraße 9 samt Klubstüberl, Bar, Werkstatt, Grillterrasse etc.

 

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten sind an die Klubaktivitäten und Sportprogramme gebunden. Genaue Auskünfte erteilen die Spartenverantwortlichen, Vorstandsmitglieder und Stüberlbetreuer (siehe unten)

Folgende Fixzeiten werden geboten:

Mo., ab 19,00 h (Radtreff)

Mi., ab 20,00 h (Fußball, TV)

Do., 19,00 h (Badminton & Stammtisch)

 

Klubheimmiete

Die Ausleihe bzw. Anmietung von Klubgeräten und -objekten ist grundsätzlich jederzeit möglich, Voraussetzung dafür ist allerdings eine Reservierungsanfrage, die rechtzeitig an den Klub bzw. an eines der Vorstandsmitglieder (Liste nachstehend) übermittelt werden muss.
Voraussetzung für die Ausleihe von Klubeigentum sind die Bezahlung des Mitgliedsbeitrages und die erbrachten Punkte durch Teilnahme an Arbeitseinsätzen.

 

Folgende Ausleihobjekte stehen zur Verfügung:

Klubheim/Stüberl

Klubzelt (10 x 4 m)

Motorsense

Mischmaschine

Kühlschrank

Kompressor

Kärcher
Pkw-Anhänger
Schlauchboot
Beamer
Biertisch/-bank
Div. nach Absprache (Werkzeug, etc.)

Eine endgültige Reservierung ist erst nach Prüfung und Mitteilung durch den Klub fix, bei terminlich sehr späten bzw. kurzfristigen Anfragen kann es zu Problemen und Engpässen kommen. Um Unan-nehmlichkeiten, Terminkollisionen, Überschneidungen o.ä. zu vermeiden, wird gebeten, die Ausleihe-anfrage so früh wie möglich zu übermitteln bzw. die Reservierung direkt im Klubheim durchzuführen.

 

Zur Reservierung ist ggst. Formular zu verwenden, das per Email oder persönlich übermittelt werden kann. Bitte die notwendigen Felder vollständig auszufüllen, ungenaue Angaben können lästige Verzögerungen bewirken.
In Ausnahmefällen bzw. wenn keine Reservierung aufscheint, kann die Ausleihe gleichzeitig mit der Antragsstellung erfolgen. Der Rückgabezeitpunkt ist aber in jedem Fall festzulegen.
Bei Beschädigungen ist der Ausleiher haftbar.

Kontakt

ASK Raiffeisenbank Trofaiach, Waldstraße 9

info@eisenwadl.at

Gerhard Zweiner  /  gerhard.zweiner@voestalpine.com  /  0664/83-605-08

Gerhard Schmid  /  G.Schmid@ats.net  /  0676/89-555-695

Gaby Brandl  /  Gabriele.Brandl@voestalpine.com  /  0664/83-617-74

Karl Brandl  /  koarlb@aon.at  /  0676/57-33-930

 
 
 
 
 
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Events & Aktivitäten

 

Alljährlich wird das Klubheim durch Arbeitseinsätze im Frühjahr und Herbst instandgehalten. Aktives Klubleben bedingt auch aktives Mitarbeiten und gemeinsames Verbessern.

Seit 1995 wird das Klubheim auch aktiv von den Mitgliedern für Festivitäten und Feiern genutzt, jährlich werden die Jahreshauptversammlung sowie zahlreiche Vorstands- und Sektionssitzungen abgehalten, außerdem lädt der Verein regelmäßig zu Events und Veranstaltungen.

So kam es u.a. zur Durchführung von zahlreichen Jubiläumsveranstaltungen, kulinarischen Events, Bierchallenge, Weinverkostung, Spieleabende, Wettbewerbe, Vorträge ... die Liste läßt sich vielfältig fortsetzen.

In der nachstehende Historie zum Wachsen des Klubheims sind einige dieser Aktivitäten dokumentiert und der Kreativität der Mitglieder sind auch weiterhin keine Grenzen gesetzt.

Natürlich gehen im und um das Klubheim auch zahlreiche sportliche Aktivitäten in Szene. Durch seine Lage nahe dem Panoramaweg galt das Klubheim in den Anfängen als Basis für Lauf- und Radtreffs - letztere gibt es noch heute. Dart wird seit Anbeginn im Klubstüberl gespielt, auch Karten-, Tipp Kick-, Casino- und Computerspieleabende fanden und finden statt. Seit vielen Jahren hat sich der Klub einen eigenen Badmintonplatz gebaut, der inzwischen von der Stadtgemeinde asphaltiert wurde.

Stadtläufe, Fitmarsch, Paper-Air-Race, Kuhbingo, Moorhuhnjagd ... die Palette ist riesig und seit einigen Jahren werden wir Wettspiele im "Alpin-Bosseln" gestartet und beendet (siehe Lifetime).

Einen besonderen Reiz strahlt die Grillterrasse mit der Lagerfeuerstelle aus, an der man so manchen gelungenen Abend ausklingen ließ und jene Freiheit schnuppern kann, die das Klubleben im ASK seit Anbeginn ausmacht.

 

Historie

Als Anfang November 1993 die Einladung der Stadtgemeinde Trofaiach an Obmann Robert Koch erging, zu einem Informationsgespräch am Stadtamt zu erscheinen, konnte niemand ahnen, worum es ging und welche Auswirkungen dies für den ASK haben sollte.

 

In diesem Gespräch teilte Bürgermeister August Wagner mit, dass die Stadtgemeinde plant, eine ehemalige Pulverbaracke nahe dem Kehrwald Trofaiacher Vereinen zur Verfügung zu stellen, um sie als Klubräume zu adaptieren.

 

Vorgeschichte

 

Seit seiner Gründung im Jänner 1984 als erster österreichischer Skijakklub war der ASK Trofaiach auf Gastwirte angewiesen, die dem Verein als Anlaufstelle und Treffpunkt dienten. Den Start erlebte der Klub im Gasthaus Ferstl in Trofaiachs Hauptstraße, wo ein Großteil der Gründungsmitglieder Stammkunden waren.

 

Doch schon die Tatsache, dass dem neu gegründeten Klub von der Fa. Strohmeier eine beträchtliche Anzahl an Sportgeräten, wie Skijaks, Paddeln, Schwimmwesten, Anzüge etc. zur Verfügung gestellt wurden, brachte erste „Lagerungsprobleme“ mit sich, die sich aber bald lösten. Gegenüber dem Gh. Ferstl eröffnete schon bald das Espresso-Treff Duda seine Pforten und Gastwirt Reinhold Duda wurde rasch Teil der Skijak-Community.

 

Da das Gelände rund um das Espresso und die Lokalität viel Möglichkeit zur Skijaklagerung bot, wanderte der Hauptaufenthaltsort von Klub und Mitgliedern schon bald dorthin. In der Folge nahmen Aktivitätspalette und Mitgliederstand rasch zu, der Ausrüstungsstand verbesserte sich auch von Jahr zu Jahr und in den anfänglichen 1990-er-Jahren wurde auch hier der Platz zu eng.

 

Auf Initiative von Walter Zechner konnte sich der ASK in einem Schuppen an der Hauptstraße nahe der Gößbachbrücke einnisten. Das Gebäude war zwar stark sanierungsbedürftig, doch gehörte es der Familie Zechner und so hielten sich die Kosten für den Bau eines Skijaklagers in Grenzen.

 

Dennoch stieß der Klub bereits bald wieder an seine Grenzen und intensivierte so die Suche nach einem geeigneten Klublokal. Dank den Kontakten von Obmann Koch zur Stadtverwaltung und Bürgermeister August Wagner sowie dessen Vize Harald Schinnerl wurde man auch hier vorstellig … und dann kam Ende 1993 der Anruf. Der Rest ist Geschichte und eine Erfolgsstory im Stile einer "Win-Win-Situation" bis in heutige Zeiten.

 
 
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Klubheimausbau

 

Dass der ASK zu dieser Zeit zu einem der aktivsten Vereine der Stadt gewachsen war, unterstützte die Bemühungen und dank der Stadtgemeinde und insbesondere Bürgermeister Wagner, die stets ein offenes Ohr für Sport und Kultur zeigten, kam die Sache ins Rollen.

 

Im Westen Trofaiachs, in der Waldstraße nahe dem Kehrwald, stand ein Gebäude zur Verfügung, das einst als Pulverlager in der ehemaligen Pulverfabrik diente und danach ein Wohnhaus war. Die Stadtgemeinde als Besitzer war interessiert, die Bausubstanz zu erhalten und übernahm die Außenarbeiten am Gebäude.

 

Die Innengestaltung der Räumlichkeiten wurde durch die einmietenden Vereine vorgenommen – neben dem ASK waren dies der Tischtennisclub und die Schützengilde Trofaiach. Um den enormen finanziellen Aufwand zu schaffen, wurden die Baumaterialien ebenfalls von der Stadt zur Verfügung gestellt, Idee, Planung, Arbeitszeit und -kraft stellten die Vereine, die alsbald ans Werk gingen.

 

In der Trofaiacher Stadtzeitung war dazu u.a. zu lesen: „Der Umbau des Waldstraßen-Objektes ist ein weiterer, erfolgreicher Schritt … und ein Bekenntnis zu den vielen Menschen, die in den verschiedenen Vereinen eine ideale Möglichkeit sehen, ihren Neigungen nachgehen zu können.“

 

Nachdem sich die damalige Vereinsspitze mit den Obmännern Koch, Griesebner und Zechner bei einer Besichtigung mit Vertretern der Stadt ein Bild machen konnte, begann im Dezember 1993 die Sanierungsplanung. Am 29. Jänner 1994 kam es zum ersten 1. Arbeitseinsatz in den „neuen 4 Wänden“ des Klubs mit ersten groben Räumungstätigkeiten. Das Gebäude war jahrelang leer gestanden bzw. zweckentfremdet worden.

 

Richtig los ging die Sanierung dann im Februar mit einer Besprechung der 3 Vereine im Stadtamt und der bald darauffolgenden Unterzeichnung der Verträge in der Waldstraße. Der notwendige Gemeinderatsbeschluss zur Beschaffung der Baumaterialien folgte am 3.3.1994 und nach rund 1 Monat intensiver Planungstätigkeit kam es am 7.4.1994 im Rahmen einer Vorstandssitzung des ASK zur Erstellung eines Finanzplanes und am 16.4. zum Beginn der Ausbauarbeiten mit dem Mauerdurchbruch in den heutigen Werkstatt- und Lagerbereich.

 

Nun ging es Schlag auf Schlag. Viele Hände schafften ein flottes Vorankommen des Abrisses eines Großteils der alten Bausubstanz mit den der damaligen Finanzsituation im Klub angepassten einfachsten Mitteln. Ende Juni folgten Wasserinstallation und Kanalgrabungsarbeiten, im Sommer „ruhte“ die Baustelle großteils und im September startete die „Intensivphase“

 
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Intensivphase & Eröffnung

 

Der Herbst 1994 brachte eine höchst umfangreiche und intensive Phase mit dem Innenausbau. Bis Anfang Oktober waren die Arbeiten an Wänden, Boden und Decke geschafft (siehe auch nachstehendes „Klubarbeitsprotokoll“) und in weiteren 3 Wochen schaffte man die restlichen Montage- und Holzarbeiten, wie z.B. Strommontage, Türen, Bodenschleifen, Möbelaufstellung und Bau einer Baranlage, dem „Stolz des neuen Klubheimes“.

 

Drei Klubmitgliedern war es in dieser Zeit hauptsächlich zu verdanken, dass es Anfang November bereits zur inoffiziellen Einweihungsfeier kommen konnte. Mit insgesamt über 300 Stunden in diesen Wochen waren es Günther Steindl, Robert Koch und Bertl Griesebner, die in vielen langen Arbeitsabenden für das Werden der neuen Klubheimat verantwortlich zeichneten.

 

Schon am 12. November konnten sich Bürgermeister Wagner, Stadtamtdirektor Schrotthofer und Bauamtsleiter Schneider von den Fortschritten und der ordnungsgemäßen Verwendung der beigestellten Materialien überzeugen und nach einem weiteren Monat intensivster Tätigkeit wurden auch der Vorraum, das Getränkelager und die Sitzecke fertiggestellt.

 

Die offizielle Einweihung feierte man dann im Rahmen einer vorweihnachtlichen Klubfeier ausgiebigst und voller Stolz auf das in den letzten 12 Monaten geschaffene „Werk“.

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Lagerausbau & Außenfassade

 

Mit Fertigstellung des Klubstüberls konnte auch der „normale Klubbetrieb“, der in dieser Phase natürlich etwas in den Hintergrund treten musste, wieder Fahrt aufnehmen. Am 19. Jänner 1995 kam es in den Räumlichkeiten des ASK im Objekt „Waldstraße 9“ – so die genaue Straßenbezeichnung samt Hausnummer -  zur ersten offiziellen Sitzung aller 3 Vereine mit Vertretern der Stadt, wo in beschaulicher Eintracht ein gemeinsames Benützungskonzept der von der Stadt geschaffenen Einrichtungen, v.a. der WC-Anlage, der Parkplätze und der Außenbeleuchtung, getroffen wurde.

 

Für den ASK stand im Jahre 1995 neben kleinen ergänzenden Arbeiten im Klubstüberl vor allem der Ausbau des Skijaklagers auf dem Programm. Der stets gewachsene Ausrüstungsstand des Klubs machte einiges an Stauraum nötig und speziell die Unterbringung der 3,5 m langen Boote und Paddel waren eine logistische Herausforderung, die die Verantwortlichen der Sektion Skijak mit Walter Zechner an der Spitze aber bravorös lösten.

 

1996 stand schließlich ganz im Zeichen der Vollendung der Außenanlage. Vor allem die Aufbringung der Außenfassade benötigte den Einsatz vieler Mitglieder samt Inanspruchnahme von professioneller Vorarbeit. Spachteln, Glätten und Isolieren der Außenfassade gingen noch im Frühjahr über die Bühne, die Aufbringung der Letztschicht folgte dann im Herbst. So stand der offiziellen Eröffnung am 26. Oktober 1996 durch Bürgermeister August Wagner im Rahmen eines „Tages der Offenen Tür“ aller 3 Vereine nichts mehr im Wege.

Der ASK Raiffeisenbank Trofaiach hatte sich in knapp 3 Jahren sozusagen „mit eigenen Händen“ ein neues Zuhause in Form eines wirklich schmucken Klubheimes geschaffen, das in der Anfangsphase vor allem auch durch die wirklich aufopfernde Arbeit des ersten Klubstüberlwartes Günther Steindl ein wahres Prunkstück wurde. Zahlreiche Festivitäten, Treffpunkte und Unternehmungen fanden in den Räumlichkeiten statt und belebten das Klubgefüge enorm, was sich auch in ständig wachsenden Mitgliederzahlen dokumentierte.

 

Hier einige Schnappschüsse von der Leichtigkeit des Seins nach Fertigstellung:

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11.2.96: Preisschnapsen

Juni 96: WM-Studio

21.6.96: Saisonabschluss Sektion Fitness

November 96: Dart-Klub-MS

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Basis für wachsenden Freizeitklub

 

1997 war dann ein Jahr des verdienten Genießens. Schon bei der Prämierung der Gewinner des „ASK-Champs 96“ genossen die Mitglieder die heimelige Stimmung im Klubstüberl und neben vielen Veranstaltungen in den neuen Klubräumen gab es im Herbst die Anerkennung von „offizieller Seite“, als der ASK Trofaiach mit der Durchführung des Trofaiacher Stadtlaufes betraut wurde. Mit viel Einsatz, Kreativität und Organisationsgeschick konnte man sich und seine neue Heimstätte einer breiten Öffentlichkeit präsentieren.

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Mit gestärktem Rücken dank der Klubheim-Basis war es nun auch leichter, die im Aufbau befindlichen Projekte und die Manifestierung des ASK als „Freizeitklub“ voranzutreiben, das Klubhaus war ein viel frequentierter „Meetingpoint“, beherbergte auch die Wassersportgeräte und eine wachsende Anzahl an Werkzeugen und Geräten.

 

Die neu geschaffenen Sektionen konnten nun ihre Besprechungen und Sitzungen in den „eigenen 4 Wänden“ abhalten, vor allem den „Eisenwadln“ bot das Klubheim die notwendige Infrastruktur für die gewachsenen Angebote und Programme. Und 1998 und 1999 fand auch der „Trofaiacher Stadtlauf“ wieder beim Klubhaus und am Panoramaweg statt.

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Im Sommer 1999 war das Klubheim Schauplatz eines außergewöhnlichen Events, denn nicht nur, dass er am 11.8. seinen Geburtstag feiert, führte Karl Brandl seine „angetraute“ Gaby bei tollem Ambiente vor den Traualtar direkt vor dem Klubheim. Zum „Drüberstreuen“ folgte schließlich auch noch die einzigartige „Sonnenfinsternis“ und machte das Event zu einem spirituellen Erlebnis.

Start ins neue Jahrtausend & viel Programm für die Familie

 

Das Programm der „Freizeitfamilie ASK“ brachte jede Menge an Anlässen fürs Klubheim. Schon die Neujahrsnacht 2000 wurde mit einer tollen Klubparty begangen, es folgten Bewerbe des „Winter-4-Kampfes“, Meetings der Radler & Kicker, Fußball-TV auf Großbildschirm und Stammtische und Feste mit verschiedensten Themen.

 
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Verantwortlicher Stüberlwart wurde Günther Steindl, nachdem sich Robert Koch und Bertl Griesebner aus der Klubführung zurückgezogen hatten. Auch wurde dem Verein die Übernahme der nahe dem Tennisplatz gelegenen Garage angeboten, die ursprünglich als Einstellplatz für das Loipenspurgerät benötigt wurde und nun leer stand. Der ASK übernahm die Renovierung und Instandhaltung und konnte einen Lagerplatz für die Skijaks schaffen. Auch wurde die Möglichkeit geschaffen, das Klubstüberl für diverse Festivitäten und Veranstaltungen zu mieten (siehe Ankündigung).

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Dank der Umtriebigkeit vieler Klubmitglieder wuchsen auch Material, Werkzeug und Inventar und im März 2001 beschloss der Klubvorstand eine Entrümpelung des Lagers und im Sommer „übersiedelte“ der gesamte Wassersportbereich, allem voran Skijaks und Ausrüstung, in die neu adaptierte „Bootsgarage“. Auch wuchs der Plan, die Außenanlage des Klubheims zu gestalten, was schließlich 2002 in Angriff genommen wurde.

Hier einige Schnappschüsse vom "Anradeln" 2001:

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Gestaltung der Klubheimterrasse & Innenrenovierung

 

Äußerst beliebt waren von Anfang an die monatlichen Stammtische und Klubfeste. Die Jahre 2002 und 2003 standen aber vor allem ganz im Zeichen von Gestaltung und Renovierung. Stüberlwart Günther Steindl und Lagerverwalter Wolfgang Scharfetter waren mit Obmann Walter Zechner die treibenden Kräfte bei einem der größten Vorhaben der jungen „Klubheim-Historie“.

 
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In vielen Arbeitsstunden wurde aus dem schmucklosen Gelände rund um das Klubheim eine tolle Klubterrasse mit Lagerfeuerstelle geschaffen. Eine große Zahl an Mitglieder fasste dabei kräftig mit an und dank dem Beschaffungsgeschick der Klubführung konnte die Gestaltung äußerst kostengünstig durchgeführt werden.

Mit Rückkehr von Gründungsobmann Robert Koch wurde 2003 auch die notwendige Renovierung des Klubstüberls in Angriff genommen. Zuvor konnte er den Sponsorvertrag mit der Raiffeisenbank Trofaiach um 5 Jahre verlängern und so dank der Unterstützung von Bank und Stadt Trofaiach die finanzielle Basis für das Projekt schaffen, das durch einen Wasserrohrbruch unumgänglich war.

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Es ging dabei aber nicht alleine um die Schadensreparatur, sondern auch um eine totale Neugestaltung des Klubraumes. Die Bar wurde an die gegenüberliegende Seite des Stüberls versetzt, durch einen Mauerdurchbruch ein Getränke- und Materiallager geschaffen und das gesamte Areal mit einer Gasheizung versehen (siehe Plan oben).

Fotogalerie I - der Abriß

Es entwickelte sich aus allen Vorhaben ein „12-Punkte-Programm“, fast 30 Mitglieder beteiligten sich am Umbau und leisteten rund 800 Arbeitsstunden.

Hier ein Blick in die „Klubchronik“ auf das neu Geschaffene:

  1. Generalsanierung Boden, Wand nach Wasserrohrbruch

  2. Neuverlegung Wasser und Kanal-Abfluss, Schaffung eines Außenwasseranschlusses

  3. Einbau einer Zentralheizung mit Ferngasanschluss

  4. Neue Elektroinstallation & Einbau einer Lüftung

  5. Bar-Umbau und Erweiterung

  6. Vergrößerung des Getränkelagers mit Einbau einer Rundtüre

  7. Erweiterung des Servicebereiches mit E-Herd, Ceranfeld, 2. Gefrierschrank, Espressomaschine

  8. Umgestaltung des Sitzbereiches

  9. Einbau neuer Türen

  10. Anschaffung von Premiere - Sportpaket & Premiere - Austria inkl. ORF digital

  11. Teilrenovierung des Vorraumes und Eingangsbereiches

  12. Schaffung einer Badminton-Spielanlage mit festverankertem Netz sowie Flutlicht

Fotogalerie II - Umbau & Fertigstellung

Und dass diese großartige Arbeitsleistung nicht umsonst (sprich: gratis) war, dafür sorgte der ASK im darauffolgenden Jahr, als er die Mithelfer zu einer unterhaltsamen „Fahrt ins Blaue“ einlud. Ziel war die südsteirische Weinstraße und der Ausflug, an dem rund 40 Mitglieder teilnahmen, wurde zu einem außergewöhnlichen Erfolg.

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Im Herbst war es dann soweit: am 5. und 6. September wurde im Rahmen eines „Spätsommerfestes“ das neu gestaltete Klubheim feierlich mit viel Programm eröffnet – Grillfest, Lagerfeuer, Tanzmusik. Mit einem Badminton-Doppelturnier wurde auch die neue Spielanlage samt Flutlicht ihrer Bestimmung übergeben und ein „Flohmarkt“ brachte viel leben rund um das Klubheim in der Waldstraße.

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Und die interne „Einstandsparty“ fand am 26. Oktober statt und unbestätigten Gerüchten zufolge zeigten einige der fleißigen Klubmitglieder auch hier ihre außergewöhnliche Leistungsbereitschaft.

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Jubiläumsjahr & Feuerstellen-Bau

 

Mit Neueröffnung des Klubstüberls hatte man mit Helmut und Elisabeth Auer auch neue „Klubwarte“ gefunden, die in der Folge für viele Neuerungen im Stüberlprogramm verantwortlich zeichneten.

 
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2004 war dann sowieso ein Jahr des Feierns, denn es galt das 20-jährigen Bestehen des ASK Trofaiach und das 10-jährige des Klubstüberls entsprechend zu begehen. Den Auftakt machte dabei ein umfangreicher „Winter-Mehrkampf“:

OFFIZIELLE PRESSEAUSSENDUNG

 

AUFTAKT ZUM JUBILÄUMSJAHR DES ASK RAIFFEISENBANK TROFAIACH

"Winter-Mehrkampf" für jedermann

Sein 20-jähriges Bestandsjubiläum feiert der ASK Raiffeisenbank Trofaiach in diesem Jahr und ist in dieser Zeit vom einfachen "Skijakverein" zu einem der aktivsten Vereine der Region gewachsen. So beherbergt der Klub neben zahlreichen Wassersportmöglichkeiten auch höchst aktive Fußballer, Badmintonspieler und vor allem die "Eisenwadeln" - allen Radfans ein Begriff. Dass man auch im Winter höchst aktiv ist, beweist einmal mehr der schon traditionelle "Wintermehrkampf", der in dieser Saison aus 7 Bewerben besteht, für 2-er und 3-er-Teams gilt und öffentlich ausgeschrieben ist.

Den Beginn machen am Sonntag, den 1.2.2004 die Bewerbe "Dart" und "Drehfußball" ("Wuzzeln") ab 14 Uhr im Klubheim, Waldstraße 9 in Trofaiach-West (neben Tennisanlage Schelch).

Die weiteren Bewerbe sind Eisschießen (22.2.04 ab 15 h, Eisbahn Waldstraße), ZG-Schießen (22.2., 15 h, Schießstand Waldstraße 9), Kegeln (13.3., 12 h Kegelbahn Stegmüller), Rodeln (13.3., 19 h Präbichl) und den Abschluss bildet das ebenfalls schon traditionelle "Firngleiten" am Präbichl-Stockhang, Termin ist der 3. April 2004 ab 11 h.

Infos, Anmeldungen etc. gibt’s jeden Montag und Freitag ab 19 Uhr im Klubheim, per Telefon unter 0650/381-5-381 oder unter robert.koch@schule.at.

Mitmachen kann jeder, in erster Linie geht es um einen Teambewerb, wo in der Gesamtwertung (2 besten pro Team und Bewerb werden gewertet) tolle Preise im Gesamtwert von 500,-- € warten, aber auch die Einzelbewerbe und Kategorien werden prämiert.

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Neben den Aktivitäten der Sektionen, die ebenfalls vermehrt im Zeichen der Klubjubiläen standen, prägte aber der Ausbau der Klubterrasse die Klubheimstory dieses Jahres. Nach Ideenfindung und Planung ging es im August ans Werk. Als erstes stand die Neugestaltung des Erdwalls am Programm, der die ehemalige Pulverbaracke umschloss ... Platz für ein kreatives Symbol des ASK Raiffeisenbank Trofaiach wurde geschaffen!

Es war dabei vor allem wieder dem Geschick der handelnden Personen zuzuschreiben, dass sich dank guter Kontakte und notwendiger Kreativität zum einen die Materialkosten in Grenzen hielten und zum andern durch die aktive Mithilfe zahlreicher Klubfreunde die Fertigungsphase sehr kurz gehalten werden konnte … dann war mehr Zeit, das „Werk“ zu genießen.

Mit entsprechendem Stolz wurde die Grillterrasse dann auch würdig eingeweiht.

Am 9. Oktober lud der ASK seine Mitglieder und die Bevölkerung zur „Terrassen-Eröffnung“ samt Oktoberfest und viel Programm & Unterhaltung. Auch die Medien berichteten ausgiebig über die „fleißigen“ ASK-Mitglieder … der Klub hatte sich als „Freizeitfamilie“ im Bezirk etabliert. Der neue Platz entwickelte sich vom Start weg zum großen Treffpunkt und die neu geschaffenen Spielflächen brachten frischen Wind in die Reihen der Mitglieder, deren Zahl sich nach den Höhenflügen der Radsektion beständig bei knapp 100 hielt.

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So passten sich auch die Events zum Jahresausklang, wie Weihnachtsfeier und Silvesterparty, dem erfolgreichen Jahresverlauf an und rundeten eines der erfolgreichsten und aktivsten Jahre in der Klubheimhistorie ab.

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Sparverein, Flohmarkt & neuer Stüberlwart

 

Im Jahr 2005 setzte sich die intensiv Nutzung des „Klubzentrums“ weiter fort, die Sektionen hatten hier ebenso einen Standort gefunden, wie eine große Zahl an Mitglieder, die das Gelände für Familienevents, Feiern und ähnliche Aktivitäten benutzten.

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Im Mai kam es nach einigen Testversuchen zum ersten „Klub-Boßeln“, einer geselligen Bewegungs- & Spielart, das Obmann Robert Koch bei einer seiner zahlreichen Reisen im Norden Deutschlands bzw. auf der Montanuni Leoben kennengelernt hatte. Zwar musste der Erstversuch im Kehrwald wegen Dunkelheit abgebrochen werden, doch der Grundstein war gelegt … (siehe Boßeln)

Mitte Oktober übernahm mit Bertl Griesebner ein „Mann der ersten Stunde“ die Rolle des Stüberlwartes und konnte gleich danach bei Oktoberfest und Tag der offenen Tür sein Geschick unter Beweis stellen.

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2006 war geprägt von zahlreichen Neuerungen und „Begründungen“ im Klubangebot des ASK. Den Beginn machten die „Eisenwadln“, die am 6. Jänner zur Gründungssitzung des Radtourenprojektes „Eisenwadl TESTED“ ins Klubheim luden. Anfang April folgte der Auftakt zu einer weiteren Belebung des Stüberl mit Gründung eines Sparvereins in Kooperation mit Hauptsponsor Raiffeisen und Ende April gab es erstmals einen großen „Aktivtag“ zur Pflege und Instandsetzung der klubeigenen Bereiche nach den harten Wintermonaten.

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Viel Belebung brachte auch die kreative Programmvielfalt bei den „Stammtischen“, u.a. mit einem Badminton-Doppelturnier, Multimediashow, Nudelparty und natürlich die Fußball-TV-Events anlässlich der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland und der Champions League, wo mittels Beamer und Großbildprojektion nicht nur für eingefleischte Fußballfans viel Ambiente geschaffen wurde.

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Im Herbst begann für das Areal rund um das Klubheim eine völlig neue und unbekannte Ära - ab 3. September wurde es für „Flohmarkt-Fans“ ernst, denn es startete der monatlich durchgeführte „Trofaiacher Flohmarkt“. Nachdem sich die bestehende Community für einen Neustart entschieden hatte und dabei ihren Standort in den Westen der Stadt verlegte, fanden jeden ersten Sonntag im Monat zahlreiche Aussteller und Verkäufer den Weg in die Waldstraße.

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FLOHMARKTFREUNDE AUFGEPASST !

Neuer Standort in Trofaiach

 

Ab 3. September 2006 ist es nun soweit: Der Trofaiacher „Flohmarkt“ übersiedelt vom Ortszentrum (Neuer Hauptplatz) in den Westen Trofaiach. Neuer Standort ist das Gelände rund um das Klubheim in der Waldstraße 9 (neben der Tennisanlage Schelch). Zufahrt und Zugang werden entsprechend vormarkiert und die Standgebühr für 2006 ist gratis.

 

Der Flohmarkt des Aktivclubs Trofaiach kann bereits auf jahrelange Tradition zurückblicken und steht einmal monatlich im Mittelpunkt für Käufer und Verkäufer, für Sammler und Schmöker, für Anbieter und Suchende, mit einem Wort – für alle, die dazu Lust und Zeit haben.

Wer tut es nicht gerne – schmökern und stöbern, ein bisschen feilschen und handeln – für das leibliche Wohl ist gesorgt und der Flohmarkt findet bei jeder Witterung statt.

Der „neue“ Trofaiacher Flohmarkt wird nun jeden 1. Sonntag im Monat ab 7 Uhr für Aussteller und Besucher geöffnet sein und als besonderes „Zuckerl“ bietet der Veranstalter für dieses Jahr das Aufstellen der Stände ohne Standortgebühr!

Voranmeldungen, Infos etc. sind unter flohmarkt@reiting.net möglich oder per Tel. unter 0650/2041958 (Hr. Duda) oder 0650/381-5-381 (Hr. Koch).

Sozusagen „Neustart“ ist am 3. September 2006 und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Weitere Termine 2006 sind noch 1. Oktober, 5. November und 3. Dezember.

Für den ASK bzw. seiner neu gegründeten Sektion brachte der ausgezeichnete Besucherstrom viel sonntägliches Leben in die Bude … „geadelt“ letztlich auch durch eine „anonyme Anzeige“ eines „nervösen“ Gastwirts in der Nähe. Die nachfolgenden Recherchen von „oberster Stelle“ verliefen aufgrund fehlender Vergehenspunkte ergebnislos … für die Veranstalter vom ASK ein weiteres Zeichen auf dem richtigen Weg zu sein.

Im Herbst 2006 übernahm nach Ausscheiden von Bertl Griesebner wieder Günther Steindl die Belange des Stüberlwarts und unter seinen Fittichen gewann die Ausrüstung und Ausstattung der Klubräume weiter an Niveau und Qualität. Von Beginn an war der gelernte Elektriker und künstlerisch begabte Leiter von Jugend am Werk Leoben mit seinen Ideen und Taten tragender Faktor für die Gestaltung des Vereinslokals.

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Nachdem die Premiere im „ASK-Klubboßeln“ also im Vorjahr wegen Dunkelheit mit einem Remis abgebrochen werden musste, starteten die Bossel-Fans des ASK am 26.10. (Staatsfeiertag) zur „Zweitauflage“ … diesmal mit Erfolg (siehe Boßeln)

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Klubheimgelände wird zum „Flugfeld“

 

Das Jahr 2007 startete mit der 1. Sparvereinsauszahlung, auch die Klubheimausleihe wurde neugestaltet und mit den monatlichen Treffen im Klubheim wuchsen Einfallsreichtum und Aktivitätslevel. Unter dem Titel „Kulinarium“ gestalteten Klubmitglieder Nachmittage und Abende mit Programm und ausgezeichneten Schmankerln aus Küche und Herd. Hier kam die mit Allem ausgestattete Küche im Klubheim so richtig zur Geltung. Hier Fotos vom „Ripperlessen“ im März:

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Die monatlichen Flohmärkte wurden bereits zur Gewohnheit, die dafür gegründete Sektion lief gut und mit Programmideen wurde auch die Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit gefördert, wie z.B. durch Frühschoppen und musikalische Unterhaltung. Auch die „Eisenwadln“ mit ihrem Programm zählten seit Längerem zum Traditionsprogramm des Klubs und der Region. Das Leben im Klubheim florierte also …

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Die Eisenwadln waren es auch, die ab Mitte Jahres nicht nur die Programmabläufe im Klub entscheidend beeinflussten, sondern auch den „wirtschaftlichen Faktor“ – sprich die Klubfinanzen. Auf der einen Seite waren die Investitionen doch nicht ganz spurlos an der Klubkassa vorbeigegangen, auf der anderen Seite war der Mitgliederstand der Radfahrer nach Ende der Marathonteilnahmen auf ein „gesundes, solides Maß“ geschrumpft und damit aber auch die Beiträge in die Klubkassa.

 

Das „Fass zum Überlaufen“ bzw. die Sache ins Laufen brachte schließlich der mehrtägige Radausflug von Trofaiach nach Lignano, der ein enormes „Loch“ in die Klubkassa riss und das Budget für das laufende Jahr gefährdete.

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Der ASK war und ist aber nicht der Klub, der in solchen Situationen lange zaudert und schon gar nicht die „Flinte ins Korn wirft“ – Ideen mussten her! Gesagt – getan.

 

In wenigen Tagen nach „Krisensitzung“ und Ideenworkshop wurde eine einzigartige Veranstaltung aus dem Boden gestampft: „Paper-Air-Race“ hieß das Zauberwort, hinter dem sich ein 2-tägiger Papierfliegerwettbewerb mit viel Programm rund ums Klubheim verbarg. Der Rest ist der Beginn einer Erfolgsgeschichte …

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Von Zahlen und Gewinnen zu sprechen wäre hier jetzt müßig, was viel mehr zählte, war der „Ruck“, der durch die Gemeinschaft ging. Ein gemeinsames Ziel vor Augen wuchs die ASK-Truppe wieder einmal über sich hinaus, Ideen, Taten und Einsatz waren enorm, der Zusammenhalt im Klub fand zu neuen Höhenflügen und am Ende des Sommers kam es auf dem „Airfield“ zwischen Panoramaweg und Waldstraße zum „1. Trofaiacher Paper-Air-Race 2007“, wo sich an die 100 Teilnehmer aller Altersgruppen den Spaß an Sache und Wettkampf nicht entgehen ließen. Und … wichtige Budgetmittel in die Vereinskassa spülten (siehe Paper-Air-Race)

 

Radtourenprojekt & Strudelseminar

 

2008 setzte sich der gewohnte Aktivitätspegel aus den Vorjahren fort, das Frühjahr bzw. die Outdoorsaison startete mit notwendigen Renovierungsarbeiten und Reparaturen. Zu Saisonstart war dem ASK vom Tourismusverein ein renovierungsbedürftiges „Messestandl“ überlassen worden, das sofort seinen Platz am Ende der Grillterrasse fand. Am Ende des Winters wurde das Dach der Grillhütte erneuert und um eine Grillterrassenüberdachung erweitert.

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Beim Anradeln, Anpaddeln der Wassersportler und Klub-Boßeln Anfang Mai kam es zur provisorischen Einweihung und bei den großen Events wie Flohmarkt, Paper-Air-Race und Eröffnung des Radtourenprojektes war die Grillhütte bereits voll im Einsatz ...siehe Radtourenprojekt

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Apropos „Radtouren“. Am 17. Mai kam es auf dem Gelände rund um das Klubheim zum großen „Stelldichein“, denn viele Radsportfreunde und Klubmitglieder sowie die politische Prominenz fand sich zur Eröffnung des viel beachteten Radtourenprojektes „Eisenwadl.TESTED“ ein. Das Projekt „Radtouren im Vordernbergertal“ wurde von den Eisenwadln in Kooperation mit den Gemeinden Trofaiach, Gai, Hafning, Vordernberg und St. Peter Frst. auf die Beine gestellt … siehe Radtourenprojekt

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Im Frühjahr hatte der ASK in puncto Klubheimmiete auf einen Einbruch ins Klubstüberl und zahlreiche Vorfälle im Zusammenhang mit Vermietungen der Räumlichkeiten reagiert und eine neue Regelung beschlossen.

 

Hier Auszüge aus dem Protokoll:

Auf Grund der Vorfälle anlässlich diverser Stüberlvermietungen sowie dem Einbruch in die Klubräumlichkeiten beschloss der Vorstand des ASK RB Trofaiach mit Wirkung von 11.4.2008 keine Vermietung seiner Klubräumlichkeiten mehr durchzuführen.

Die kostenlose Benützung für jene aktiven Klubmitglieder, die sich tatkräftig an den Klubarbeiten, Aktivtagen und ähnlichen Tätigkeiten beteiligen, ist aber weiterhin möglich. Für geleistete Arbeitsstunden gibt’s Gutschriften.

Ab 6 Stunden kann man z. B. das Klubstüberl 1 x kostenlos benützen, für 3 Stunden steht der Klubanhänger bereits ein ganzes Wochenende kostenlos zur Verfügung!

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Im 3. Jahr schwächelte erstmals die Besucher- und Ausstellerfrequenz am „Flohmarkt“ und mit verstärktem Medieneinsatz und Aktionen versuchte der ASK die offensichtlichen Standortnachteile abseits der Hauptverkehrswege zu kompensieren. Dafür boomte die Zweitauflage des "Paper Air Race" im Sommer gewaltig.

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Ein weiteres Highlight lief im Herbst ab, als Gaby Brandl im Rahmen eines „Kulinariums“ zum „Strudelseminar“ lud, das ausschließlich Männern vorbehalten blieb – die Damen waren anschließend zur Verkostung geladen. Es genossen sichtlich alle Beteiligten.

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Und ebenfalls im Herbst kam es zu ersten Meetings und einem ausgiebigen Workshop zur Vorbereitung und Programmplanung auf das bevorstehende „25 Jahre-Bestandsjubiläum“ des ASK. Obmann Robert Koch fasste die Ideen und Vorhaben zusammen:

 

Auf Grund der zahlreichen Teilnahme an Mitgliedern und der engagierten Anteilnahme am durchgeführten Brainstorming und den folgenden Diskussionen bzw. Planungen bis in die Nachtstunden konnte man davon ausgehen, dass das bevorstehende Klubjubiläum von einem als „echten Kern“ zu bezeichnenden Mitgliederstamm ernsthaft angenommen wurde. Diese Tatsache sollte als klares Signal gesehen werden, dieses Jubiläum in entsprechender Form zu begehen und zu feiern.

 

Beim Braimstorming kristallisierte sich eine Vielzahl an Ideen und Aktivitäten heraus, die letztlich katalogisiert und nummeriert wurde.

Dabei war auch klar eine „Zweiteilung“ zu erkennen, die darauf abzielte, sowohl „mitgliederintensive Aktivitäten“ zu setzen, aber natürlich darüber hinaus auch öffentlichkeitswirksam und nach Außen hin aktive Programmpunkte zu setzen.

Auch war klar der Trend erkennbar, sowohl sportliche als auch gesellige bzw. kuriose Aktivitäten zu fördern – unter dem Motto: Ob „Skijakklub“ oder „Sport-Klub“, der ASK stand und steht seit Jahren für sportliche Aktivitäten aber auch „Spiel & Spaß für die ganze Familie“ inklusive Randsportarten und Kreativität.

Eine erste Änderung bezüglich der Führung des Klubstüberl wurde auch vollzogen. Nachdem der langjährige Stüberlwirt Günther Steindl aus persönlichen Gründen die Bewirtung beendete, übernahm mit sofortiger Wirkung der ASK unter der Initiative von Gerhard Zweiner, Karl Brandl und Robert Koch wieder selbst den Stüberlbetrieb. An der Betreibung bzw. Bewirtschaftung konnte sich vor allem im kommenden Jubiläumsjahr jeder beteiligen, schwerpunktmäßig wurde der Betrieb des Klubstüberl sowie die Instandhaltung und Reinigung durch Arbeitseinsätze gewährleistet.

Wichtiger Faktor dabei war die Einbindung des Standortes in der Waldstraße, denn Klubheim, Ausschankhütte, Grillterrasse, Zelt, Überdachung und Gelände samt Wiese und Hügel boten großartige Möglichkeiten zur Durchführung von Aktivitäten ohne besonderen finanziellen Aufwand. Mit der Gemeinde wurden diesbezüglich bereits grundsätzliche Gespräche geführt, die positive Zustimmung signalisierten.

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Im Jubiläumsjahr wurde sogar ein Moorhuhn gesichtet

 

Das „25 Jahr-Jubiläum“ des ASK Trofaiach beherrschte die Klubaktivitäten ganz klar und auch das Klubheim stand ganz im Zeichen der Aktivitäten. Die Mitgliederinfo vom Jänner 2009 dokumentierte dies:

25 mal 25

Beim ASK Raiffeisenbank Trofaiach wird ab jetzt gefeiert

 

Waren es früher die „Wassertreter“, die Skijaksportler, die für Aufsehen sorgten, so sind es in letzter Zeit vermehrt die „Eisenwadln“ mit ihren Projekten bzw. Events wie Paper-Air-Race oder das Radprojekt Vordernbergertal, die für Furore in der heimischen Sportszene sorgen. Und hinter diesem enorm gewachsenen Ideen- und Aktivitätennetzwerk steckt seit nunmehr einem Vierteljahrhundert der ASK Raiffeisenbank Trofaiach. Nun wird gefeiert wie es sich gehört: Mit 25 Events zum 25-er!

Für Obmann und Gründer Robert Koch steckt im ASK und der damit verbundenen Arbeit auch viel „Herzblut“, denn Skijak steht für den Sportprofessor an der BHAK Eisenerz bereits seit einem „halben Leben“ ganz oben. „Aber“, wie er stets betont, „ohne gutes Team, ohne sportbegeisterte Menschen, die sich mit Rat und Tat einbringen, geht nichts. Und gute Kameraden und Sportkollegen habe ich in all den Jahren viele gefunden!“

Dabei hatte der Klub auch so manche Tiefphase zu überwinden, v.a. nach dem Niedergang des Skijaksportes aufgrund der Produktionseinstellung. Aber um gute Ideen war man bei den ASK’lern niemals verlegen und so erweiterte sich das Programm in ein viel gefächertes Spektrum abseits von Leistungssport und Wettkampf.

In erster Linie zählen Breiten-, Familien- und Randsportarten zum Angebot, auch für Kreativität und einem Schuss Verrücktheit bleibt stets Platz. „In unserem Verein war stets Platz für Menschen, die mit dem normierten Begriff Sport, wie er in den bekannten Institutionen verstanden und angewandt wird, nichts am Hut hatten“ bringt es Koch auf einen einfachen Nenner.

Einen Einblick in diese Vielfalt und Freiheit gewährt nun auch das bei der kürzlich abgehaltenen Jahreshauptversammlung präsentierte Jubiläumsprogramm unter dem Motto „25 mal 25“. Hier wird - verteilt über das gesamte Jahr 2009 – ein buntes Gemisch angeboten, 25 Events werden es sein: Von den gesellig-sportlichen Klubmeisterschaften u.a. im Eisschießen, Kegeln, Sportschießen, Dart oder Firngleiten über Veranstaltungen in den Klubschwerpunkten Paddeln, Fußball, Rad oder Badminton bis hin zu Highlights wie dem „1. Trofaiacher Bossel-Cup“, einem ASK-Open-Air mit Papierfliegen, Kuhbingo etc. sowie einer großen Jubiläumsveranstaltung Ende August rund um das Klubheim in der Waldstraße.

Dazu Kultur, Spaß, Zusammenarbeit und viel Gefühl auf der klubeigenen Lagerfeuerterrasse.

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Das Programm beinhaltete also 25 Events und hatte es in sich – den Auftakt machte ein „Mehrkampf“ mit 5 Bewerben, in denen es bereits heiß herging und auch das Klubheim genützt wurde, u.a. Dart, Sportschießen, Tischtennis oder Computer Games und Pokerabend.

Neuerungen gab es beim Flohmarkt, denn neben den Sonntagen im Klubheim wurde dieser ab März auch am Trofaiacher Hauptplatz veranstaltet, ab dem Sommer übersiedelte er zwecks besserer Auslastung zur Gänze in die Innenstadt.

 

Der Höhepunkt des Jubiläumsjahres waren aber die Veranstaltungen von 28. bis 30. August. Hier das Programm:

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Neben der 3. Auflage des „Paper-Air-Race“, das diesmal zusätzlich auch als „Ferienspass“ der Gemeinden Trofaiach, Traboch und St. Peter Fr. durchgeführt wurde, brachten auch eine „Reality-Moorhuhnjagd“ und ein „Kuhbingo“ viele Gäste zum Klubheim. Den Auftakt hatte ein Festakt zum Thema „25 Jahre ASK“ und eine Klubparty am Lagerfeuer gemacht, zu der Gäste und Klubfreunde aus ganz Österreich angereist waren.