CHRONIK

Portrait des ASK Raiffeisenbank Trofaiach

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Vorgeschichte & Klubgründung

 

Dezember 1983.

Tatort: Trofaiach - Gasthof Ferstl.

 

An alle Begeisterten des Wassersports!

„Hiermit darf ich ihnen die Gründung des Allgemeinen Skijak-Klubs Trofaiach mit kommendem Jahresbeginn bekanntgeben.“

 

Mit diesen Zeilen begann ein Schreiben des 1. Proponenten Hans Möslinger des neu zu gründenden 1. Skijakvereines Österreichs, das an eine ständig wachsende Klientel dieses „jungen“ Wassersports in und um Trofaiach gerichtet war.

 

Warum ausgerechnet Trofaiach – einer Stadt ohne entsprechende Wasserfläche, ohne Betätigungsfeld für Wassersportler … von Fließ- oder Wildwasser gar nicht zu reden?

 

Die Begründung hieß Sportuniversität Graz, wo zu diesem Zeitpunkt Robert Koch (Bild ganz links) und Werner Laure (2. von rechts) ihr Studium der Sportwissenschaften absolvierten und im Zusammenhang mit einer dort verfassten Diplomarbeit als Testpersonen für die Sportart Skijak angeheuert wurden.

Dies geschah 1981/82 und die Beiden waren von der ersten Sekunde an „echte Fans“ … ja echte „Skijakverrückte“! Und als sie sich aufmachten, diese unglaubliche „Fortbewegungsart“ zu bewerben und bekannt zu machen, nahm das Schicksal seinen Lauf.

Bis heute bzw. vor allem bis Ende 1983.

 

Letzter ausschlaggebender Anreiz, ihr Hobby auch in organisatorische Bahnen zu führen, war schließlich die Teilnahme der beiden an der „1. Ärmelkanal-Regatta“ im September 1983, wo beide zwar hoffnungslos „absoffen“, aber wohl auch in vielen Gesprächen und tollen Erlebnissen der Entschluss reifte, einen Verein zu gründen.

Schritt 1 zur Vereinsgründung geschah am 14. 12. 1983 im besagten Gasthof Ferstl in Trofaiachs Hauptstraße im Rahmen der „Vorbereitenden Sitzung zur Gründung des Allgemeinen Skijak-Klubs Trofaiach“, an der neben dem Proponenten Hans Möslinger laut Protokoll noch folgende Personen teilnahmen: Gerlinde Koch, Christian Galler, Bobby Ruprecht, Günther Schoiswohl, Werner Laure, Helmut Strohmeier und Robert Koch.

 

Bei dieser Sitzung wurde zum einen der Antrag auf Vereinsgründung bei der BH Leoben formuliert, der am kommenden Tag den Weg zur Behörde fand. Zum andern ging es bereits um elementare Dinge, u.a. wie sich der Vereinsvorstand zusammensetzen sollte, die Höhe des Mitgliedsbeitrages sowie die ersten notwendigen Tätigkeiten und Aktivitäten.

 

Entscheidend für den positiven Vereinsstart war auch die Zusage der Fa. Strohmeier, dass sie dem jungen Verein zahlreiche Sportgeräte und die notwendige Ausrüstung kostenlos zur Verfügung stellt. Die Benützung der Skijaks sollte allen Mitgliedern durch Bezahlung eines Jahresbeitrages von ÖS 300,- kostenfrei zur Verfügung stehen und für den Transport sollten 3 bis 4 Paar Dachträger angeschafft werden.

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Konstituierung des ASK Trofaiach

Bezüglich Kursabhaltung und notwendiger Unterstützung durch Gemeinden (Trofaiach, Traboch) zeigte sich Robert Koch – auch dank seiner Kontakte und Erfahrungen im Umgang mit Behörden – bereit, die notwendigen Schritte zu setzen.

 

Durch den sogenannten „Nichtuntersagungsbescheid“ konnte nun der Verein in einer offiziellen „Konstituierenden Sitzung“ gegründet werden.

Diese fand am 14. Jänner 1984 wiederum im Gasthof Ferstl statt und die teilnehmenden Personen waren:

 

Johann Proksch

Manfred Graf

Manuela Schinnerl

Hans Möslinger

Kurt Laure

Rupert Seitner

Robert Koch

Gerlinde Koch

Franz Hahn.

 

Entschuldigt waren: Werner Laure, Helmut Strohmeier.

 

Der erste Klubvorstand hatte folgendes Aussehen:

 

Obmann: Robert Koch

Obmann-Stellvertreter: Hans Möslinger

Schriftführer: Gerlinde Koch

Schriftführer-Stellvertreter: Helmut Strohmeier

Kassier: Werner Laure

Kassier-Stellvertreter: Kurt Laure

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Ambitionierter Vereinsstart

 

Der gewählte Obmann stürzte sich auch sofort in seine Funktion und es wurden eine Vielzahl von Aktivitäten beschlossen.

 

Zum Hauptevent wurde die Durchführung der „3. Intern. Österreichischen Skijak-Regatta“ anlässlich der „Paddlertage“ 1984 zu Pfingsten in Wildalpen an der Salza. Der ASK Trofaiach wurde von der Fa. Strohmeier offiziell damit betraut.

 

Außerdem wurde für 3.3. (Faschingssamstag) am Präbichl eine „Faschingsregatta“ auf Skijaks geplant, wozu man sich um 10 Uhr in Kostümierung beim Gasthaus Lanner traf. Am Faschingsdienstag, den 6.3. stand wieder die Teilnahme am traditionellen Trofaiacher Faschingsumzug am Programm.

 
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Auszüge zum Vereinsstart aus der Klubchronik des ASK Trofaiach:

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Eine echte Herausforderung bedeutete auch die notwendige Suche eines Lagerplatzes für die von der Fa. Strohmeier bereitgestellten Wassersportgeräte. Es sollte ein Lagerplatz in relativ zentraler Lage gefunden werden, der auch möglichst preiswert war. Obmann Koch erklärte sich bereit, mit einer offiziellen Anfrage an die Stadtgemeinde Trofaiach heranzutreten. Als erste Notlösung wurde der Vorschlag angenommen, die Geräte im Hinterhof des benachbarten Espresso-Treff Duda zu lagern.

 

Zur Popularisierung und Bekanntmachung des Vereins wurde dem ASK von Gastwirt Schurl Ferstl ein Schaukasten an der Straßenfront des Gasthofes zugesagt, die Ausrichtung eines Hallen-Hockeyturnieres in der Sporthalle sollte zur Verbesserung der finanziellen Situation beitragen und die Suche nach Sponsoren bzw. Entwurf eines Briefkopfes und Anfertigung eines Sponsorkonzeptes waren weitere Punkte der Beratungen.

Und zu allerst ging Obmann Robert Koch an den Aufbau eines Kommunikations- und Informationssystems für Mitglieder, Klubfreunde und Interessierte - aber auch nach außen

... den Start machten die "ASK-Nachrichten".

Der Start für Österreichs 1. Skijakverein war geglückt ...

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