CHRONIK

Von der Skijakfamilie

zum Freizeitklub

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Der 14. Jänner 1984 gilt als Gründungstag des „ASK Trofaiach“ und in der „Konstituierenden Sitzung“ im Gasthof Ferstl wurde der Allgemeine Skijak Klub Trofaiach „aus der Taufe gehoben“.

Das war vor rund 15 Jahren …

Antrag auf Namensänderung

 

In der Vorstandssitzung des ASK am 25.2.1999 wurden einige Weichenstellungen für den Klub vorgenommen. Nach 15 Jahren intensiver Aufbauarbeit legte Obmann Robert Koch zu Beginn des Jahres 1999 seine Funktion nieder, allerdings nicht ohne vorher den Weg zu einer weiteren Entwicklungsstufe des ASK Raiffeisen Trofaiach einzuleiten. Seine letzte Handlung als scheidender Funktionär war der Antrag auf Umwandlung des „Allgemeinen Skijak Klub“ zum „Allgemeinen Sport Klub“ – das „S“ in der Abkürzung konnte also seine Position behalten.

 

Anwesend bei dieser Sitzung waren neben Obmann Koch Gerhard Ebner, Günther Steindl, Walter Lanner, Wolfgang Scharfetter, Walter Zechner, Gaby Zadl und Bertl Griesebner. Mit Koch zogen sich auch Bertl Griesebner als Obmannstellvertreter, Anita Kozak als Kassierin und Günther Steindl als deren Stellvertreter aus dem Vorstand zurück … die harten Jahre mit Klubheimausbau und Programmerweiterung hatten ihre Spuren hinterlassen.

 

Der scheidende Obmann sprach in seiner abschließenden Bilanz viele Dinge an, die den ASK von der kleinen „Skijakfamilie“ in rund eineinhalb Jahrzehnten zum höchst aktiven Freizeitverein wachsen ließen. Er betonte auch, dass dieser Schritt schon seit einiger Zeit geplant war und er mit ruhigem Gewissen „einen aktiven und finanziell gesunden Verein übergebe, um den uns viele beneiden würden!“

 

Es hinterließ seinen Nachfolgern aber auch das Vermächtnis, dass „Skijak“ sowohl als Sektion, als auch als fixer Bestandteil in den Statuten erhalten bleiben muss, da sich der ASK Trofaiach zur „letzten Bastion“ dieser außergewöhnlichen Sportart entwickelt hat und alle übrigen Vereine aufgelöst haben. Nichtsdestotrotz wollte er mit seinem Rückzug neuen Kräften und Ideen Platz machen, da sich in den vergangenen Jahren natürlich viele Ideen und Methoden „abgenutzt“ hatten und „viel Energie den Bach runtergegangen waren!“

 

Als nach eingehender Diskussion sogar die Auflösung des Klubs im Raum stand, erklärte sich Walter Zechner bereit, die Stelle des Obmannes zu übernehmen, und so wurde im Frühjahr der ASK Raiffeisen Trofaiach zum „Sportklub“ und der neu gewählte Vorstand mit Zechner an der Spitze ging daran, die Strukturen im Verein etwas zu straffen. Mit neuem Team und 3 Sektionen wollte man für die Jahrtausendwende gewappnet sein: Skijak – Rad – Trendsport.

Generalversammlung & „ASK light“

Bevor es aber so weit war, bedurfte es erstmal einer zusätzlichen Generalversammlung, denn der Rücktritt des Gründungsobmannes hatte doch eine gewisse Schockstarre hinterlassen und machte einige zusätzliche Abklärungsgespräche durch den designierten Nachfolger notwendig.

 

Am 11. April 1999 war es schließlich soweit und in der 2. Auflage der Jahreshauptversammlung im Trofaiacher Gasthof Steiner wurde der neue Vorstand „aus der Taufe“ gehoben. Schon die Zusammensetzung dieses Vorstands brachte eine große Veränderung mit sich, denn Neo-Obmann Zechner machte seine Wahl davon abhängig, dass er in seiner Arbeit tatkräftig von den Verantwortlichen der 3 Sektionen unterstützt wurde und diese die Funktion des Obmannstellvertreters erhielten. So bekam der 1. Vorstand des „Allgemeinen Sport Klub Raiffeisenbank Trofaiach“ folgendes Aussehen:

 

Obmann: Walter Zechner

Obmannstellvertreter: Horst Fratzl, Walter Lanner, Wolfgang Scharfetter

Kassier: Karl Brandl

Kassierstellvertreter: Wolfgang Theißl

Schriftführerin: Gaby Zadl

Schriftführerstellvertreter: Ilse Steindl

 

Neben dieser Neuordnung kam es auch zu Festlegung der Bestimmung, dass der verantwortliche Stüberlbetreuer automatisch Kassierstellvertreter sein müsse, da hier die große Umsatzflüsse zu bewältigen waren.

 

Weiters wurden folgende Klubfunktionen gewählt:

Kassaprüfer: Vera Fratzl, Robert Koch

Sektion Skijak: Horst Fratzl

Stellvertreter: Rupert Seitner

Sektion Rad: Wolfgang Scharfetter

Stellvertreter: Günther Steindl

Sektion Trendsport: Walter Lanner

Stellvertreter: Gaby Zadl

Stüberlbetreuer: Wolfgang Theißl

Lagerwart: Gerhard Ebner

 

Die Abstimmung zeigte letztlich „kommunistische Züge“, denn die Wahl brachte das Ergebnis von 100 %!

 

Eine weitere große Änderung erfuhr das Beitragssystem des ASK, das auf Antrag von Günther Steindl unter dem Begriff „ASK light“ vorsah, dass die komplizierte Sektionsbeitragsregelung abgeschafft wurde und die Mitglieder mit Bezahlung seines Jahresbeitrages alle Angebote des Klubs in Anspruch nehmen konnte.

Der Beitrag für Einzelmitglieder wurde auf ÖS 400,- (29,- €) festgesetzt, der Betrag für Unterstützende Mitglieder auf 200,- (14,50) und der Familienbeitrag auf 600,- (44,-), um verstärkt Kinder und Jugendliche zum ASK zu bringen.

 

Mit diesem Modell war vor allem die Hoffnung verknüpft einen Anreiz zu schaffen, dass Skijakfahrer ohne Zusatzkosten auch an den Veranstaltungen der radfahrenden „Eisenwadln“ teilnahmen oder Radler und Turnerinnen auch mal an einem Erlebniswochenende an einem unserer herrlichen österreichischen Flüsse dabei waren. Die Umwandlung war vollzogen und der neue Slogan des Klubs lautete bedeutungsvoll: „1 Name -> 1 Klub -> 1 Beitrag -> 1 Programm!“ … auf ins nächste Jahrtausend.

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