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Der ultimative Teamspaß

FREIZEITSPASS

BOSSELCUP

GELÄNDE

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BOSSELN BEIM ASK

 

Boßeln ist eine Sportart, die  in verschiedenen Teilen Europas gespielt wird. Ziel des Spiels ist es, eine Kugel mit möglichst wenigen Würfen über eine festgelegte Strecke zu werfen. Seit den Anfängen des "Freizeitangebotes" im ASK Trofaiach um die Jahrtausendwende zählt Boßeln zu den beliebtesten Mannschaftsspielen und bewährte sich vor allem als "Bewegungstherapie in Gemeinschaft" abseits von Wettkampfverpflichtung und Terminstreß ... einfacher gesagt: man traf sich halt mal wieder zum Boßeln.

 

Boßeln wird in unterschiedlichen Varianten auf freien Flächen (Feldern, Wiesen), öffentlichen Straßen und befestigten Wegen gespielt (siehe Wikipedia).

 

Natürlich war die Geländebeschaffenheit rund um Trofaiach eine besondere Herausforderung und die Suche nach einem geeigneten Kurs prägte die ersten Jahre und Spielversuche. Mit Kreation des Begriffes "Alpin-Boßeln" wurden die Weichen zur Adaptierung der Sportart für unsere Region gestellt und auch das entsprechende, angepasste Regelwerk geschaffen.

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Die Suche nach geeigneter Spielstrecke betraf vor allem die "Gräben" rund um Trofaiach, sowie die Plateaus Mell, Gladen und Kehr. Der als "Kurzspiel" optimalste Kurs war von Beginn weg der "Panoramaweg" mit Start und Ziel beim Klubheim. Doch als größte Schwierigkeiten dieses Parcours entpuppten sich bald die "Unwegsamkeit" des Geländes an den Rändern des künstlich angelegten Weges.

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So wandte man sich wieder der Suche auf natürlichen Pfaden zu und nach ausgiebigen Versuchen fand man letztlich die ideale Strecke im Gößgraben. Ausgangs- und Zielpunkt der rund 4 km langen Strecke war Gimplach (Feuerwehrhaus bzw. Gößbachstüberl) und der Parcours führte im Uhrzeigersinn über Thoma, Gößmühle und Stockschloß zurück nach Gimplach.

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Weniger von Erfolg gekrönt waren bislang die Versuche, einen regelmässigen Spielbetrieb oder gar einen Spielplan in Turnier- oder Meisterschaftsform zu installieren ... vermutlich weil es einfach den zuvor genannten Kriterien widersprach. Aber wer weiß - was nicht ist, kann ja noch werden.

GEMMA BOSSELN

„ASK-Klub-Bosselcup 2006“ am Staatsfeiertag brachte Spitzensport, Spaß und knappes Ergebnis

26.10. – Staatsfeiertag – Treffpunkt 10 Uhr: Fitmarsch ? FALSCH!

Fit-Bossel-Marsch des ASK Raiffeisen Trofaiach.

Nachdem die Premiere im „ASK-Klubboßeln“ im Frühjahr wegen Dunkelheit mit einem Remis „abgebrochen“ werden musste, starteten die echten Bossel-Fans des ASK nun die Zweitauflage und diesmal zeigten sich alle Faktoren super, optimal bis traumhaft: Herrlichstes Spätherbstwetter mit Temperaturen wie im Sommer, Streckenführung optimal bis spannend und 2 Teams, die an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gingen. Mit einem Wort: ASK-würdig! Start und Mannschaftsauslosung war am Parkplatz der Feuerwehr Gimplach.

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Schon die ersten Kurven auf Asphalt in Gimplach zeigte die Tücken der Route auf, denn die Kugeln landeten teils in den Wiesen als auch in den Stauden der anliegenden Felder und besonders spannend ging’s zwischen den engen Häusern nahe der tierärztlichen Ranch rund.

 

Auch die Strecke von Gimplach in Richtung Gößgraben hatte ihre Problemstellen und erforderte stets höchste Konzentration. Holzstapel, Regenlacken vom Vortag sowie Zaunpfosten, versteckte Kanalschächte, steile Abhänge, Bachläufe, Kuhfladen etc. etc. stellen sowieso den „Alptraum“ des Bosselspielers dar. Vor allem die steilen Kurven zum Gößbach brachte für das Team „Herz“ einige Probleme, die aber mit viel Einsatz gelöst wurden.

Dennoch schafften die Wettkämpfer den 1. Teil des Kurses bravorös in rund 2 Stunden und beim „Halbzeitstand“ von 78 : 86 für das Team „Kreuz“ gab es die verdiente Mittagspause bei der sogenannten „Gößmühle“. Hier wurde Leo Prettner zum Helden, als er den ferngesteuerten Flieger von Stefan mittels langer Latte aus der Dachrinne des Heustadl rettete ….

 

Nach verdienter Stärkung ging es nun in Richtung Stockschloß und Kurzheim und hier hatte das Team „Kreuz“ einige Sorgen mit Kuhweide und Abhängen, sodass der Vorsprung stark schrumpfte. Einmal musste sogar die gesamte Truppe zum Suchen des Spielgerätes (Kugel) ausrücken, da es im hohen Gras verschollen war. Glück auch, als sich eine Kugel nahe eines Wohnhauses verirrte und in der Folge Leo versuchte durch einen Holzstapel zu werfen.

Zur Lotterie entwickelte sich die leicht abschüssige Gößgrabenstraße samt Abflussrinne sowie die Abzweigung nach Gimplach, wo Cook seine Stärke zeigte. Je näher man dem Ziele kam, umso nervöser wurde schließlich die Mannschaft Herz, sodass das Team Kreuz trotz Problemen beim „Putten“ am Kanaldeckel in Gimplach dennoch das Match klar für sich entschied. Endstand: 136 : 143 und da hier das Team mit der geringeren Wurfzahl gewinnt, ging der Titel „ASK-Bossel-Champ 2006“ an Leo Prettner, Ilse & Günther Steindl, Gerlinde & Robert Koch!

Bei einem verdienten Siegeshappen beim Stegmüller wurde neben den erfahrenen Eindrücken auch eine Vielzahl an neuen Ideen verarbeitet, die schon beim 1. Bosseln im Jahre 2007 angewandt werden sollen. So ist u.a. an den Bau eines „Bossel-Caddy“ gedacht, der die wichtigsten Utensilien wie Verbandszeug, Fischerstiefel, Markierungsbojen, Warnschilder sowie Bierkiste mitführen kann. Und in Kürze ist die 1. Trofaiacher Bosselmeisterschaft für 5-er-Teams in Planung, zu der alle Vereine, Interessenten etc. eingeladen werden sollen. Spielroute allerdings etwas kürzer, denn für die neue „ASK-Standard-Bossel-Strecke“ über Gimplach – Gößmühle – Stockschloß benötigte man immerhin 4 Stunden. Bei diesem Wetter allerdings eine höchst unterhaltsame „Fortbewegungsart“ ….

VOM BOSSELN ZUM ALPINBOSSELN

2007 und 2008 führten Kreativität und Einsatz zu einer 1. Blüte des "Alpinboßeln".

Dass beim ASK weiterhin mit viel Einsatz und Akribie an der Weiterentwicklung und Verbesserung der Rahmenbedingungen zum Boßeln bzw. zum Alpinboßeln getüftelt wurde, brachte eine Vielzahl von Mitgliedern zum Spiel, aber auch Wettspiele gegen andere Vereine standen am Programm.

2007 wurde erstmals die Runde über die Gladen gespielt. Hier einige Fotoeindrücke:

Beim Wettkampf 2008 gegen die "Trofaiacher Teufel" im Gößgraben zeigte das ASK-Team erstmals sein überragendes Können gegen einen sportlich recht anspruchsvollen Spielpartner, der sich erst am Schluss mit 125:142 deutlich geschlagen geben musste.

Hier einige Fotoeindrücke vom Bosseln 2008:

Zur sportlich hochstehenden Klubmeisterschaft kam es offiziell im Jahre 2012. Im Rahmen eines Klubtages anlässlich des Finales der Fußball-Championsleague machten die „Boßler“ den Anfang und spielten eine der aufregendsten Runden vom Klubheim zum Gößbachstüberl in Gimplach und retour. Die Partie stand von Beginn weg auf des „Messers Schneide“, zur Halbzeit in Gimplach führte das Team „Rot“ hauchdünn.

 

Auch beim Rückweg wechselte die Führung ständig, ehe das Wetter „Schicksal spielte“. Ein gewaltiger Wolkenbruch zwang rund 500 m vor dem Ziel die Spieler zum Abbruch und zur Flucht ins Klubheim. Ein einstimmiger Jurybeschluss bestätigte alle Teilnehmer zu Sieger und das Ergebnis als Unentschieden. Dafür hielt man sich beim anschließenden Steakessen und aufklarendem Wetter schadlos …

Hier einige fotografische Eindrücke:

ALLGEMEINES ZUM BOSSELN

Ein Blick in Wikipedia genügt: Boßeln ist eine Sportart.

 

Mit Schwerpunkt in den norddeutschen Küstenregionen (Ostfriesland, Oldenburg, Dithmarschen, Nordfriesland, Emsland, Grafschaft Bentheim) wird es weltweit gespielt. Andere Verbreitungsgebiete sind die Niederlande oder bestimmte Gebiete der USA, in die es durch deutsche Auswanderer eingeführt wurde.

Beim Boßeln geht es für zwei oder mehr Mannschaften darum, durch abwechselndes Werfen einer schweren Kugel möglichst weit auf der Straße voranzukommen. Schwung geholt wird durch die Drehung um die eigene Körperachse (ähnlich dem Diskuswurf). Die Kugel wiegt mindestens 500 Gramm, ist ursprünglich aus Holz und hat einen Bleikern. Mittlerweile wird auch mit Gummi und Kunststoffkugeln mit einem Gewicht von über einem Kilo gespielt. In der Grafschaft Bentheim und Teilen des Emslandes wird statt der Boßelkugel, der klassische Kloot aus Buchenholz verwendet, ansonsten gelten dieselben Regeln wie beim Boßeln.

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Im klassischen Boßeln spielen zwei Mannschaften gegeneinander. Dabei gibt es keine feste Wurfbahn, sondern jeder Werfer setzt an dem Landepunkt des Vorwerfers an. Daneben gibt die Einzelvariante mit festen Wurfbahnen. Die übliche Saison für das Boßeln liegt im Winter und am Beginn des Frühjahrs. Wer das erste Mal in Ostfriesland mit dem Auto unterwegs ist, wird mit Sicherheit irgendwann auf ein unbekanntes dreieckiges Warnschild mit der Aufschrift "Achtung! Boßeln!" treffen. Auf der Straße finden sich dann Markierungen, die die (zu werfende) Länge anzeigen. Und wenig später kommen sie dann schon: ein oder zwei Dutzend Ostfriesen, manche mit langen Stangen in der Hand, alle konzentriert den Flug einer Hartholzkugel verfolgend, die gefährlich schnell über die Fahrbahn saust.

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Geschichtlich jünger als das Klootschießen entwickelte sich das Boßeln erst mit dem Ausbau befestigter Straßen gegen Ende des 19. Jahrhunderts.

Die Ursprünge liegen sicherlich im Kegelsport, der in Ostfriesland mangels geeigneter Anlagen damals in jedem Ort vor den Wirtshäusern auf der Straße betrieben wurde. Das dabei mehr und mehr ausufernde Wetten und Trinken erweckte schnell das Missfallen der (kirchlichen) Obrigkeit, und so wurde trotz Verbots das liebgewonnene Spiel kurzerhand auf die Straßen außerhalb der Ortschaften verlegt. Das schnell ausufernde Trinken wurde allerdings in den allermeisten Fällen beibehalten.

Seit der Gründung des "Friesischen Klootschießerverbandes" 1902 wurde Boßeln zu einem echten Breitensport, der heutzutage in Landesverbänden und Meisterschaften ausgetragen wird. Zusammen mit Sportlern aus den Niederlanden, Irland und Italien gibt es sogar eine Europameisterschaft im Boßeln.

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Hier noch einige interessante Links zum Thema Boßeln & Klootschießen:

SPIELANLEITUNG BOSSELN

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