Das Frühjahrsskivergnügen

TRADITION

WETTKAMPF

NATUR

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Ein Blick in die Klubhistorie des ASK zeigt, dass bereits seit Ende der 1980-er-Jahre Wettkämpfe im "Figln", also auf "kurzen Skiern" im Frühjahrsschnee zumeist am Präbichl, speziell im Grübl am Stockhang, stattfanden. Zuletzt fanden auch moderne Kurzskivarianten immer mehr Bedeutung, vor allem "Big Foot" und Cavellinos ... vielleicht findet sich der eine oder andere in den Ergebnislisten wieder.

ZUR CHRONIK:

>>>  1987 - 1989   Mit "Fassdauben" und "Figln" bei Mehrkämpfen

>>>  1990 - 1995   Rennpause und Umdenken

>>>  1996 - 1999   Big Foot & Kurzski

>>>  2000 - 2003   Saisonschluss am Präbichl mit Firngleiter-Derby

>>>  2004 - 2009   Für Jung und Alt

>>>  2010 - heute  Auslaufmodell und fehlender Nachwuchs

 

1987 - 1989

ALS ALLES BEGANN

Start mit "Faßdauben" und "Figln" bei Mehrkämpfen

Das Fahren auf Frühjahrsschnee mit kurzen Skiern hatte und hat lange Tradition in der Region der Eisenerzer Alpen und diese Tradition wurde auch recht bald in den ASK getragen. Nach den anfänglichen Jahren der Konsolidierung und Festigung des ASK Trofaiach wurde 1986 vor allem in Kooperation mit dem Stammlokal „Espresso-Treff“ Duda die Ausweitung des Klubprogramms vom Wassersport Richtung allgemeinem Freizeitsport in Gang gesetzt.

 

Anfang des Jahres 1987 startete der – insgesamt 2. – Wintercup von ASK und Duda u.a. mit einem „Faßdaubenrennen“ in Vordernberg. Initiator und Organisator war „Ski-Urgestein“ Ferdl Biermann, der beim bekannten „Wirnsberger Lift“ einen spaßig-sportlichen Bewerb durchführte. Erste „Stockerlplätze“ gab es dabei für Wolfgang Kollant, vor Werner Laure und Reinhold Duda.

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Schon 1988 weitete sich der erfolgreiche Mehrkampf zur „3. Trofaiacher Winterolympiade“ mit 12 Bewerben und über 200 Teilnehmern aus. Das „Firngleiten“ stand als Bewerb Nr. 10 am Programm und brachte ein Rekord-Starterfeld von 75 Teilnehmern zum Weidtallift am Präbichl. Neben dem „olympischen Gedanken“ des Mitmachens standen hervorragende äußere Bedingungen, tolle Stimmung und ein souveräner Robert Popper im Mittelpunkt des Bewerbs, für das die Fa. Sagadin (Ski-Erzeugung) und der Gasthof Langreiter tolle Preise zur Verfügung stellten. Popper siegte im Herrenbewerb vor Rudi Fluch, Bert Griesebner, Horst Sagadin und Werner Laure, während bei den Damen Sylvia Leitner klar voranlag. Auf den Plätzen dahinter landeten Brigitte Fürstner, Natascha Griesebner, Christine Klampfl und Susi Suhadolnik.

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Auch nach dem „Rekordwinter“ konnte die „4. Winterolympiade“ zwar nicht ganz mithalten, doch das Firngleiten, das als Abschlussbewerb auf dem Programm stand, erfreute sich wieder großer Beliebtheit. Erstmals wurde am Stockhang am Präbichl gefahren und trotz schwierigen Wetterbedingungen fanden sich wieder mehr als 40 Teilnehmer ein und der Begeisterung aller Freizeitsportler konnten auch die Wetterunbilden keinen Abbruch tun. Tagesbestzeit erzielte diesmal klar Werner Sauer als Junior, Favorit Bertl Griesebner vergab seine Siegeschancen bei einem „Ausritt“ knapp vor dem Ziel. Das Damenrennen wurde eine klare Beute der Gesamtdominatorin des Mehrkampfes, Waltraud Klaschka vor der jungen Natascha Griesebner. In der Hauptklasse männlich gabs ein hartes Rennen – Endstand: Manfred Hofer siegte vor dem Bestzeithalter aus dem 1. Durchgang, Wolfgang Candido und Horst Fratzl.

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1990 - 1995

KONSOLIDIERUNGSPHASE

Rennpause und Umdenken

 

Nach Zerfall der „Winterolympiade“ und einem einschneidenden Umbruch im Klubgeschehen durch die Übersiedelung des Wassersportlagers vom Espresso Treff in einem Schuppen der Familie Zechner an der Hauptstraße (nahe Parkweg) sowie einer Suche nach einem neuen Klublokal, änderte sich auch einiges in der Programmstrategie des Vereins. Mit dem neu gewachsenen „Freizeitmodell“ erweiterte sich die Aktivpalette nachhaltig und auch die Ambitionen zum „Firngleiten“ mussten sich erst neu „definieren“, zumal auch neue Modelle den Markt eroberten.

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Nach Zerfall der „Winterolympiade“ und einem einschneidenden Umbruch im Klubgeschehen durch die Übersiedelung des Wassersportlagers vom Espresso Treff in einem Schuppen der Familie Zechner an der Hauptstraße (nahe Parkweg) sowie einer Suche nach einem neuen Klublokal, änderte sich auch einiges in der Programmstrategie des Vereins. Mit dem neu gewachsenen „Freizeitmodell“ erweiterte sich die Aktivpalette nachhaltig und auch die Ambitionen zum „Firngleiten“ mussten sich erst neu „definieren“, zumal auch neue Modelle den Markt eroberten.

Mit den vielen Wassersportfans auch von außerhalb im Sog blieb Firngleiten vorerst eher „Rahmenprogramm“ von Feierlichkeiten, so trafen sich z.B. 1991 über 20 Skijaksportler zum selektiven zweitägigen Big Foot- und Firngleitertest am Präbichl, wo man unter den Fittichen von Firngleiter-Junioren-Champion Oliver Röck die Hänge am Polster/Leobnerhütte und Reichenstein/Rössl befuhr. So stand in dieser Zeit der Mitmachgedanke im Vordergrund, ehe sich Mitte des Jahrzehnts vor allem nach Fertigstellung des Umbaus im neuen Klubheim wieder Initiativen für ein Rennen bildeten.

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1996 - 1999

HUNGER NACH KLUBMEISTERSCHAFTEN WÄCHST

Big Foot & Kurzski

 

Mit dem geselligen Umfeld eines eigenen Klubheimes und gesteigertem Aktivprogramm im Rücken war es im März 1996 wieder soweit. Mit regem Interesse ging die Klubmeisterschaft im „Big Foot“-Bewerb bei der Liftanlage Bernhard in Vordernberg in Szene und „dass die Skijakker in für sie ungewohnten Sportarten großen Ehrgeiz entwickeln können, bewiesen bereits die Startvorbereitungen, wo einige Skier mit „Wunderwachs“ präpariert wurden“, war in der klubeigenen Zeitung zu lesen.

Über 20 Teilnehmer bewältigten erfolgreich den in Form eines Riesentorlaufs gesteckten Kurs. Im Stile einer großartigen Rennläuferin siegte Monika Griesebner in der Damenklasse. Dahinter platzierten sich Gaby Brandl, Vroni Gruber und Susi Suhadolnik. In der Herrenklasse setzte sich erwartungsgemäß ASK-Urgestein Bert Griesebner durch. Den 2. Platz erreichte ganz überraschend Robert Koch vor Gottfried Gruber und Horst Fratzl. Erstmals gab es auch Kinder- und Miniklasse.

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1997 kam es im Rahmen eines „Schnee-Aktiv-Tages“ zur Übersiedelung des Events ins Grübl am Präbichl, wo sich Kurzskifahrer und Snowboarder zum „Kriterium des letzten Schnees“ trafen. Auf eine Wertung wurde allerdings verzichtet bzw. sie ist bis zum heutigen Tag „verschollen“ …

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Das änderte sich aber 1998 mit einem Riesenstarterfeld bei den „5. Offenen Klubmeisterschaften“ am Stockhang, wo in den Kategorien Jugend, Damen und Herren um Pokale und wertvolle Warenpreise gekämpft wurde. Die Unterstützung der Presse beim Vorhaben, diese „im Verschwinden“ befindliche Sportart zu fördern, brachte ein beachtliches Starterfeld aus dem gesamten Bezirk an den Start. Erstmals wurde das Rennen auch nach Betriebssaison am Skilift gefahren, was eine zusätzliche sportliche Note durch den Eigenaufstieg brachte.

 

Als bester „Wandlfahrer“ entpuppte sich schließlich Max Kussegg (St. Peter Frst.) mit Laufbestzeiten in beiden Durchgängen vor Lokalmatador Bertl Griesebner, der sich souverän den Titel des ASK-Klubmeisters holte. Im Kampf um Platz 3 hatte Walter Lanner ganz knapp die Nase gegen Wolfgang Scharfetter voran, dahinter „Evergreen“ Robert Koch und Walter Zechner. Im Damenbewerb siegte Gaby Brandl vor Vera Fratzl und Gerlinde Koch und im Jugendbewerb Joachim lanner vor Bettina Scharfetter und Niki Koch.

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Bei strahlendem Frühlingswetter ging im April 1999 der ASK-Firngleiter-Bewerb unter großartiger Beteiligung wieder am Stockhang im Grübl in Szene. Die echte Firngleiterunterlage stellte ihre Tücken dar und so mancher Favorit musste durch einen Sturz oder Absitzer seine Siegeschancen begraben.

 

Eine Klasse für sich die beiden Tagesschnellsten: die steirische Spitzenläuferin Silvia Diregger bei den Damen und der oftmalige Champion und EM-Teilnehmer Oliver Röck bei den Herren. ASK-Klubmeister wurde etwas überraschend Wolfgang Scharfetter vor Walter Zechner und Robert Koch, da Favorit Bert Griesebner zu viel riskierte und in den Schnee musste. Ein Dank in diesem Zusammenhang den Präbichl Bergbahnen für ihre Mithilfe und den zahlreichen Pokal- und Warenpreisspendern.

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2000 - 2003

MEHRKAMPF-KLUBBEWERBE

Saisonschluss am Präbichl mit Firngleiter-Derby

Auch im neuen Jahrtausend blieb der Aufwärtstrend erhalten und durch die Aufnahme des „Firngleitens“ in den jährlichen „ASK-Winter-Mehrkampf“ waren neben den Firngleiterspezialisten der Region auch viele Mitglieder im Sinne des olympischen Gedanken mit dabei.

 

Ein Blick in die Ausschreibung 2000 verrät alles: „Big Foot und Firngleiter (bis max. 75 cm Länge) sind die Hauptdarsteller beim Saisonausklang am Präbichl. Das schon traditionelle "Firngleiter-Derby" steht am Programm und "Tatort" ist einmal mehr der Stockhang im Grübl.

Wie schon in den Vorjahren wird in 2 Durchgängen gefahren, genaue Details und Klasseneinteilung entnehmen sie bitte nachstehender Ausschreibung. Natürlich wird der sportliche Aspekt im Vordergrund stehen, die Firngleiter-Elite des Bezirks hat sich angesagt, aber auch die Freunde der "Big Foots" und kurzen Skier werden auf ihre Rechnung kommen und gemäß dem olympischen Gedanken "Dabei sein ist alles!" mit sich viel Spaß und Einsatz der Herausforderung stellen. Motto: "A Hetz' wars noch jedes Mal....!"

 

Das bereits zum 9. Mal ausgetragene „Kurz-Ski-Derby“ brachte trotz großer Schneemengen rund 40 Teilnehmer an den Start. Zum Hauptkriterium wurde diesmal das tiefe „Geläuf“, denn schon nach wenigen Fahrern hatte sich die Ideallinie tief eingegraben und forderte den Aktiven alles ab. So mancher „Abflug“ war zu verzeichnen, nichtsdestotrotz war man mit unvermindertem Spaß und Einsatz bei der Sache.

 

Einsame Klasse bei den Herren war einmal mehr Oliver Röck, der „Senior“ Robert Popper klar distanzierte. Dritter wurde Wolfgang Scharfetter vor Walter Lanner und Horst Fratzl. Bei den Damen siegte Karin Turtukowsky klar vor Andrea Lempradl und Sabine Perko. Groß auch der Einsatz bei den jungen Teilnehmern, die teilweise erstmalig auf diesem speziellen Sportgerät unterwegs waren.

2001 wurde zu einem „Winter der wettertechnischen Kapriolen“ und das Firngleiten war Teil eines „ASK-Winter-4-Kampfs“. Die 9. Auflage des Bewerbs brachte wieder ein tolles Starterfeld und die Wiederholung des Sieges bei den Herren durch Oliver Röck. Auf Platz 2 landete Erhard Turtukowsky vor Horst Fratzl. Bei den Damen blieb ebenfalls die Titelverteidigerin klar voran, denn Karin Turtukowsky siegte klar vor Gaby Brandl und Elisabeth Auer. In den Jugendkategorien siegten Tanja Turtukowsky, Alexander Koch und Markus Kornberger.

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Ein ähnliches Bild bot 2002, wo das Firngleiten den Abschluss des alljährlichen „Wintermehrkampfes“ brachte. Das zum 10. Mal ausgetragene „Kriterium der kurzen Ski“ im Grübl am Präbichl brachte am 6. April bei herrlichen äußeren Bedingungen ein hochmotiviertes Starterfeld zwischen 5 und 65 Jahren auf die Beine. Diesmal waren sowohl althergebrachte Firngleiter wie auch Big Foot startberechtigt.

 

Bei den Herren war in Abwesenheit von Seriensieger Oliver Röck diesmal Erhard Turtukowsky nicht zu bezwingen. Er verwies Max Kussegg und Horst Fratzl auf die Plätze. Bei den Damen siegte souverän Silvia Diregger vor Karin Turtukowsky und Gaby Brandl. Und bei den Jugendlichen gabs so manche Leistung, die auch in der Hauptklasse zu einem vorderen Rang gereicht hätte.

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Im Jahr 2003 fiel der Bewerb einer Phase im ASK zum „Opfer“, die die gesamte Energie der Mitglieder in die durch einen Wasserrohrbruch notwendig gewordene Sanierung des Klubheim kanalisierte.

 

2004 - 2009

KLUBMEISTERSCHAFTEN MIT HOHEM SPASSFAKTOR

Für Jung und Alt

Im Rahmen des ASK-Wintermehrkampfes 2004 kam es auch zum „Derby des letzten Schnees“ am Präbichl und diesmal war vor allem der Anreiz für viele „Hobbysportler“ groß, denn der Kurzski-Bewerb galt als Abschluss des für Mannschaften ausgeschriebenen „7-Kampfes“.

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Der Stockhang im Grübl präsentierte sich diesmal mit fast unfrühlingshaften Schneemengen und der selektive Kurs brachte zum Teil überraschende Ergebnisse und Erfolge der Jugend. So siegte bei den Damen Sabine Schmid vor Bianca Klapfer und Karin Turtukowsky.

 

Bei den Herren gabs im großen „Bruderduell“ den Sieg von Alexander Koch vor Niki Koch. Für Favorit Erhard Turtukowsky gabs nach einem „Bauchfleck“ Rang 3 vor Robert Koch und Horst Fratzl. Bei der Jugend siegte Tanja Turtukowsky vor Melanie Plessnitzer und Mario Fratzl.

Fotogalerie 2004:

In Kooperation mit der BHAK Eisenerz kam es 2005 zu einem neuerlichen „Figl-Derby“ im Aprilschnee … die Ergebnisse dieses Events sind leider verschollen. Lassen wir einfach die Bilder sprechen …

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2006 - Tolles Wetter & heiße Duelle

 

Aber 2006 hatte alles wieder seine Ordnung und sowohl Vorbereitung und Ankündigung als auch Rennverlauf und Berichterstattung zeigten sich von der besten Seite.

AUSSCHREIBUNG

Kriterium der kurzen Ski

 

Big Foot, Kurzski und Firngleiter (bis max. 75 cm Länge) sind die Hauptdarsteller beim Saisonausklang am Samstag, den 8. April 2006 am Präbichl. Das schon traditionelle "Firngleiter-Derby" steht am Programm und "Tatort" ist einmal mehr der Stockhang im Grübl.

Wie schon in den Vorjahren wird in 2 Durchgängen gefahren, genaue Details und Klasseneinteilung entnehmen sie bitte nebenstehender Ausschreibung. Natürlich wird der sportliche Aspekt im Vordergrund stehen, die Freunde der "Big Foots" und kurzen Skier werden auf ihre Rechnung kommen und gemäß dem olympischen Gedanken "Dabei sein ist alles!" mit sich viel Spaß und Einsatz der Herausforderung stellen. Motto: "A Hetz' wars noch jedes Mal....!"

Nennungen sind an den ASK RB Trofaiach unter 0650/381-5-381 oder info@eisenwadl.at zu richten, Nachnennungen am Start sind gegen Aufzahlung noch möglich. Startzeit ist 11 Uhr.

SPANNENDES FIRNGLEITER-DERBY AM PRÄBICHL

Tolles Wetter & heiße Duelle

 

Der Schiwinter lag sozusagen in den „letzten Zügen“, denn die meisten Schigebiete des Landes sperrten nach den Osterfeiertagen oder 1 Woche später zu. So auch am Präbichl, der sich für diese letzten „Schitage“ in herrlichstem Pisten- und Schneezustand präsentierte.

 

Zum schon traditionellen „Firngleiter- & Big Foot-Derby“ als Saisonausklang lud der ASK Raiffeisenbank Trofaiach („Eisenwadeln“) auf den Stockhang im Grübl und an die 30 Starter aus dem gesamten Bezirk waren dem Ruf gefolgt.

Auf dem äußerst selektiven Kurs kämpften die ambitionierten Hobbysportler zwischen 6 und 60 Jahren mit vollstem Einsatz und in 5 Klassen wurden schließlich in zwei Durchgängen die Sieger gekürt.

Hier die Ergebnisse:

Kinder: 1. Lukas Schmid (Trofaiach), 2. Stefan Schmid (Trofaiach)

Jugend: 1. Tanja Turtukowsky (Trofaiach), 2. Tamara Simon (Trofaiach)

Damen: 1. Sonja Moser (Trofaiach), 2. Sabine Schmid (Trofaiach), 3. Christine Scheuerer (Trofaiach)

Herren Allg. Klasse: 1. Bernhard Starzinger (St. Michael), 2. Jürgen Sellmeister (St. Michael), 3. Thomas Scheuerer (Trofaiach)

Herren AK: 1. Robert Koch (Trofaiach), 2. Walter Zechner (Gai), 3. Günther Steindl (Trofaiach).

Für jene, die noch die letzten Schneetage genießen wollen – Saisonschluss am Präbichl ist am 16. 4. 2006.

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2007 - Überraschungssieger & Le-Mans-Start

 

Der traditionelle Ausklang der Wintersaison 2007 beim ASK brachte ein packendes „Derby der kurzen Ski“ auf den durch eine Frühsommerphase verbliebenen Schneeflecken im Grübl und neben dem obligaten Wettkampf in 2 Durchgängen versuchten man sich diesmal auch bei einem Rennen mit „Le-Mans-Start“.

 

Unter der ausgezeichneten Organisation von ASK-Vizeobmann Gerhard Schmid holte sich diesmal etwas überraschend der Jüngste im Feld der Allgemeinen Klasse den Sieg. So siegte Nick Koch nach Ausfall des im 1. Durchgang noch führenden Thomas Scheuerer ganz knapp vor Robert Koch, der somit wenige Tage nach Vollendung seines 50ers seinen Titel in der AK verteidigte. Platz 3 ging an Walter Zechner mit Laufbestzeit im 2. Durchgang vor Gerhard Schmid.

 

Neuheit war dieses Jahr die Durchführung eines Rennens mit „Le-Mans-Start“, bei dem die Teilnehmer im Massenstart zuerst zu ihren Kurzski laufen mussten, ehe sie den Kurs zu bewältigen hatten. Hier erwies sich Gerhard Schmid als klar Schnellster vor Nick Koch.

 

„Pechvogel des Tages“ war Thomas Scheuerer, der acuh hier knapp vor dem Ziel stürzte, wie unsere nachstehenden Fotos eindrucksvoll dokumentieren. So schaffte Robert Koch den Platz aufs Stockerl, als er im Zielspurt noch Walter Zechner überholte. Rang 5 ging an Wolfgang Zechner.

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2009 - Beim „Figln“ ging es heiß her …

 

Bei frühlingshaften Temperaturen, tollem Sonnenschein und traumhafter Schneelage ging das „Firngleiten“ Ende April 2009 am Stockhang im Grübl in Szene. Das schon zum 14. Mal vom ASK veranstaltete „Derby der kurzen Ski“ brachte wiederum Sport, Spaß und Ehrgeiz gepaart mit Favoritensieg in der Rennwertung und Überraschungen im „Le-Mans-Bewerb“.

Favorit Jürgen Sellmeister (St. Michael) ließ diesmal der Konkurrenz keine Chance und siegte mit 53,19 vor Bernhard Starzinger (54,94, St. Michael) und Nick Koch (57,18, Trofaiach), der auch den Klubmeistertitel knapp vor Walter Zechner und Herbert Hofer holte.

 

Überraschend den Sieg im „Le-Mans-Bewerb“, bei dem es wieder galt zuerst im Massenstart die Ski anzuschnallen und sich dann Schulter an Schulter durch die Tore zu kämpfen, holte sich Walter Zechner (ASK) vor Bernhard Starzinger und Lukas Schmid.

 

Die Rennleiter Gerhard Schmid und Walter Zechner sowie ASK-Obmann konnten bei der Siegerehrung wieder tolle Trophäen überreichen und den anwesenden Skisportlern waren Wetter und Erfolg ins Gesicht geschrieben …

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2010 - heute

ABNÜTZUNGSERSCHEINUNGEN UND ENDE EINER ÄRA

Auslaufmodell und fehlender Nachwuchs

2014

Walter Zechner siegt bei Firngleiter-Derby am Präbichl

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Schon traditionell als Saisonschluss lud der ASK Raiffeisenbank Trofaiach zum Firngleiterderby auf den Stockhang am Präbichl und der Veranstalter wurde ob der prekären Schneelage äußerst gefordert.

Das Rennen lief schließlich unfallfrei und spannend ab und erstmals holte sich Walter Zechner (Trofaiach) den Titel. Mit einer Gesamtzeit von 44,65 sec. siegte er vor Mario Moser (St. Michael) mit 46,66 und Nick Koch (Eisenstadt) mit 47,25. Für alle Beteiligten stand aber in erster Linie der Spaß und das abschließende Schneevergnügen im Vordergrund, wie unsere Fotos beweisen.

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Strahlende Gesichter beim Siegerfoto: (v.l.) Rennleiter Gerhard Schmid, Mario Moser (2.), Walter Zechner (1.), Nick Koch (3.), Hannes Putzgruber (Jurypreis)

Was aber unübersehbar und nicht wegzuleugnen war, war die Tatsache, dass das Interesse sowohl im Klub als auch in der Öffentlichkeit stark gesunken waren und niemand mehr bereit schien, sich einerseits die Mühen einer Veranstaltungsdurchführung als auch die beschwerlichen Aktivitäten einer aktiven Teilnahme anzutun.

 

Es wird einer Initialzündung bedürfen, diese spaßbetonte und naturverbundene Frühjahrssportart im ASK am Leben zu erhalten – was letztlich wirklich fehlt, scheint die Motivation … es muss ja nicht immer ein Wettkampf sein, wie die Anfänge beweisen!?!

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